18.06.26: Förderbescheid für neues Schülergericht in Salzwedel

Auch in Salzwedel gibt es seit kurzem ein Schülergericht. Diese Schülergremien bieten Jugendlichen die Chance, Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Speziell geschulte Jugendliche sprechen an einem neutralen Ort mit Gleichaltrigen über deren Straftaten – etwa Diebstahl, Beleidigung, Missbrauch von Notrufen oder Körperverletzung. Gemeinsam werden Sanktionen festgelegt, wie die Teilnahme an gemeinnütziger Arbeit oder eine schriftliche Auseinandersetzung mit dem Geschehen. Die Arbeit der Schülergremien erfolgt stets nach Zuweisung und in enger Abstimmung mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden. Das Anti-Gewalt-Zentrum Harz e. V. gründete 2007 das erste Schülergremium in Sachsen-Anhalt. Mit Salzwedel wächst das landesweite Netzwerk der Schülergerichte weiter.

Steffen Eckold, Staatssekretär im Justizministerium übergab  dem Verein zur Förderung der Bildung (VFB Salzwedel e. V.) in der Hansestadt Salzwedel einen Zuwendungsbescheid über fast 43.000 Euro für die erfoderliche Personalstelle. Die Fördermittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und ermöglichen dem Verein den Aufbau eines Schülergerichts.
Die Projektverantwortliche Christiane Feller sieht in dem Förderbescheid ein klares Zeichen an die Jugendlichen: ZITAT: Wir sehen euer Potenzial und wünschen uns ausdrücklich, dass ihr aktiv in der Gesellschaft mitmischt. Das gilt für die ehrenamtlichen Schülerrichterinnen und -richter genauso wie für die straffällig gewordenen Jugendlichen. ZITAT Ende
Seit April 2026 lassen sich 16 SchülerInnen, 13 bis 15 Jahre alt, von fünf Schulen im Altmarkkreis zum ehrenamtlichen Schülerrichter ausbilden. Wichtige Themen sind u.a. Jugendstrafrecht, Kommunikation und Psychologie. Ab voraussichtlich Herbst beginnt die Arbeit für das Schülergericht. 

18.06.26: Förderbescheid für neues Schülergericht in Salzwedel

18.06.26: Förderbescheid für neues Schülergericht in Salzwedel

Auch in Salzwedel gibt es seit kurzem ein Schülergericht. Diese Schülergremien bieten Jugendlichen die Chance, Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Speziell geschulte Jugendliche sprechen an einem neutralen Ort mit Gleichaltrigen über deren Straftaten – etwa Diebstahl, Beleidigung, Missbrauch von Notrufen oder Körperverletzung. Gemeinsam werden Sanktionen festgelegt, wie die Teilnahme an gemeinnütziger Arbeit oder eine schriftliche Auseinandersetzung mit dem Geschehen. Die Arbeit der Schülergremien erfolgt stets nach Zuweisung und in enger Abstimmung mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden. Das Anti-Gewalt-Zentrum Harz e. V. gründete 2007 das erste Schülergremium in Sachsen-Anhalt. Mit Salzwedel wächst das landesweite Netzwerk der Schülergerichte weiter.

Steffen Eckold, Staatssekretär im Justizministerium übergab  dem Verein zur Förderung der Bildung (VFB Salzwedel e. V.) in der Hansestadt Salzwedel einen Zuwendungsbescheid über fast 43.000 Euro für die erfoderliche Personalstelle. Die Fördermittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und ermöglichen dem Verein den Aufbau eines Schülergerichts.
Die Projektverantwortliche Christiane Feller sieht in dem Förderbescheid ein klares Zeichen an die Jugendlichen: ZITAT: Wir sehen euer Potenzial und wünschen uns ausdrücklich, dass ihr aktiv in der Gesellschaft mitmischt. Das gilt für die ehrenamtlichen Schülerrichterinnen und -richter genauso wie für die straffällig gewordenen Jugendlichen. ZITAT Ende
Seit April 2026 lassen sich 16 SchülerInnen, 13 bis 15 Jahre alt, von fünf Schulen im Altmarkkreis zum ehrenamtlichen Schülerrichter ausbilden. Wichtige Themen sind u.a. Jugendstrafrecht, Kommunikation und Psychologie. Ab voraussichtlich Herbst beginnt die Arbeit für das Schülergericht.