20.02.26: Für Inklusion und Chancengleichheit
Etwa 240 AbsolventInnen der Berufsbildungsbereiche in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) haben zum Jahresbeginn ihre Abschlusszertifikate erhalten. Die Anerkennung der Ausbildung behinderter Menschen ist ganz im Sinne der Vereinten Nationen, damit Menschen mit Behinderung gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Die AbsolventInnen können mit dem Abschlusszeugnis zum Beispiel in den Bereichen Tischlerei, Hauswirtschaft oder Archivierung arbeiten. Dies ist ein Schritt, um in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu gelangen.
Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, betont, dass die AbsolventInnen stolz auf ihre Leistungen sein können. Arbeit bedeutete für Menschen mit Behinderungen sich selbst zu verwirklichen, Chancengerechtigkeit und Lebensqualität.
In den insgesamt 33 Werkstätten in Sachsen-Anhalt arbeiten mehr als 11.500 Menschen mit Behinderung. Diejenigen, die den Berufsbildungsbereich einer Werkstatt zwei Jahre lang durchlaufen haben, erhalten einen Nachweis für die Leistungen. Dieser ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die Zertifikate geben Praktikumsbetrieben und potentiellen Arbeit- und Beschäftigungsgebern unerlässliche Hinweise auf die Inhalte der Qualifizierung.





