Kommentar zum Weltfriedenstag

Am ersten September ist Weltfriedenstag. Allerdings sind wir aktuell weit vom Weltfrieden entfernt. Der Krieg in der Ukraine, der in Syrien, die neuerlichen Raketenangriffe in Gaza und Israel, der angekündigte türkische Feldzug gegen die Kurden in Nordsyrien und das Säbelrasseln um den Inselstaat Taiwan belegen das eindeutig. Dabei geht es einerseits darum, dem anderen seinen politischen Willen aufzuzwingen und um Macht über den anderen. Leidtragend ist immer die Zivilbevölkerung. Das kann und darf nicht das Maß der Dinge sein, wenn man von Frieden redet. Wie man aus der Geschichte weiß, haben Kriege in den wenigsten Fällen eine positive Veränderung herbei geführt. Andererseits gibt es auch die Angegriffenen. Deren Recht auf Selbstverteidigung ist uneingeschränkt gültig, obwohl wir den Krieg als solches generell ablehnen. Man muss sich fragen, wie man selbst reagieren würde, wenn der Nachbar einen überfällt.
Krieg muss aufhören und sollte als Lösung politischer Konflikte nie wieder in Betracht kommen.