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Streit um Etat für Landestourismusverband+++Landesprogramm für Schulsozialarbeit  gefordert+++Empfehlungen für Vereine und Verbände - Datenschutz im Ehrenamt+++„Denken ohne Geländer“: Landeszentrale beteiligt sich an Gedenkwoche der Stendaler Zivilgesellschaft

Zur Hälfte der Legislaturperiode hat die Landesregierung Bilanz gezogen. Demnach ist das Land Sachsen-Anhalt in einem stabilen und arbeitsfähigen Zustand. Man habe sachorientierte Politik für Sachsen-Anhalt gemacht. Eine wirtschaftliche Entwicklung, sinkende Arbeitslosenzahlen, Fortschritte beim Ausbau der Infrastruktur und kulturelle Großereignisse werden auch künftig das Markenzeichen sein.

Weitere Ergebnisse sind die Erhöhung der Förderung für den Ökolandbau sowie das Junglandwirtprogramm. Mit dem Klima- und Energiekonzept gehört Sachsen-Anhalt bundesweit zu den Vorreitern. Es beinhaltet 71 konkrete Maßnahmen. Krankhausschließung sind nicht geplant, statt dessen wird eine Vernetzung der Kliniken im Land angestrebt. Auch der Bau der Autobahn14 geht zügig voran.
Die Polizei soll bis zum Ende der Legislatur auf eine Stärke von 6400 Beamten anwachsen. Mit weniger Bürokratie und kleineren gesetzlichen Hürden ist nun mehr direkte Demokratie möglich. Auch die Digitalisierung des Alndes ist ein großes Ziel. Dazu wurde die digitale Agenda mit einem geballten Maßnahmepaket verabschiedent.

Archäologische Ausgrabungen am slawischen Burgwall Pechau: Ergebnisse und Funde


Im Vorfeld von Hochwasserschutzmaßnahmen des Landesbetriebs für Hochwasser-schutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) erfolgten seit Anfang Oktober bis Mitte November archäologische Ausgrabungen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) im Bereich des Burgwalls Pechau bei Magde-burg. Es handelt sich um einen slawischen Burgwall, das sogenannte „Alte Dorf“. Der Burgwall ist im Gelände südlich der heutigen Ortschaft Pechau noch sehr gut erkennbar und zählt zu den am besten erhaltenen Kulturdenkmalen mittelslawischer Zeit.

Literarische Quellen berichten, dass der erste polnische König Boleslaw I Chrobry (965/967–1025) im Jahr 1007 bei seinem Versuch, die Slawengebiete zwischen Oder und Elbe zu erobern, auch die Burg Pechau angriff. Es wird angenommen, dass diese dabei zerstört und anschließend nicht wieder errichtet wurde. Die schriftliche Überlieferung ist oftmals lücken- und fehlerhaft. In diesem Fall jedoch bestätigen die Ergeb-nisse der Ausgrabung das überlieferte Bild.

Baustein für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025

In der Landeshauptstadt Magdeburg soll es künftig eine Ausbildung in Musik und Darstellender Kunst auf akademischer Ebene geben. Die Idee wurde im Rahmen der Bewerbung Magdeburgs als Kulturhauptstadt Europas 2025 entwickelt und wird von vielen Kultureinrichtungen unterstützt.

Die Akademie soll ein breites Studienangebot um das Musikbuisness abdecken: Musik, Management, Tanz sowie Puppenspiel und Regie. Darüber hinaus soll die Akademie genreübergreifende Modellprojekte, Veranstaltungen, Kongresse und Workshops landes-, bundes- und EU-weit initiieren und realisieren.

 

weitere Nachrichten:

FreiwilligenPass 2019: Auszeichnung für Ehrenamtlich+++Neue E-Bikestaffel des Ordnungsamtes im Einsatz

 

Nachrichten vom 29.05.18

Stadträte nehmen im Fahrschulwagen Platz +++Gewässerverunreinigung im Schiffshebewerk Rothensee+++Mit Bahn und Bus in den Sommer  - Minister Webel startet Aktion Schülerferienticket 2018+++„Tag der offenen Kliniktüren“ in der Herzchirurgie am 9. Juni 2018
 

26. und 27. Verlegung von Stolpersteinen erinnern an Magdeburger Opfer des Nationalsozialismus+++Webinar „Politische Kommunikation und Wahlkampf im Netz“ an der Volkshochschule+++Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit - #WirsinddasLand+++Benefizkonzerte für die Orgel in St. Nicolai+++Bessere Sichtbarkeit durch Sicherheitswesten der ADAC Stiftung

Interview mit den Autorinnen Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth

Die Jahre 1976 und 1977 in der DDR sind geprägt von zunehmender Gesellschaftskritik mit Folgen: 1976 Der Schriftsteller Rainer Kunze wird aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen, 1977 verlässt er die DDR. Im Sommer 1976 verbrennt sich der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz auf der Straße, seine Botschaft: Die Kirche in der DDR klagt den Kommunismus an! Wegen Unterdrückung der Kirchen in Schulen an Kindern und Jugendlichen.   Im November 1976 wird der Liedermacher Wolf Biermann ausgebürgert, eine Petition von Intellektuellen gegen die Ausbürgerung folgt. In dieser Zeit, stellt der Staat Robert Havemann unter Hausarrest. 1977 verlassen der Schriftsteller Reiner Kunze, Schauspieler und Sänger Manfred Krug die DDR. 
In dieser Zeit erschien das Buch von Maxie Wander "Guten Morgen Du Schöne", dass das Leben von Frauen in der der DDR protokolliert. Ein Spiegel der Gesellschaft, der Träume und Hoffnungen offenbahrt. Und jeder kann sich selbst hinzufügen, wie es die Schriftstellerin Chrita Wolf in einem Vorwort dazu schrieb.
Dieser Tage erschien über 40 Jahre später das Buch „He, du glückliche“ im Mitteldeutschen Verlag. Ein Interview-Buch, dass das Leben ostdeutscher Frauen, geboren zum Ende des II. Weltkrieges bis Anfang der 1990er Jahre, vorstellt und somit ihre Sorgen und Erlebnisse nach der DDR. Wir trafen die Autorinnen Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth Anfang September vor einer Lesung in der Stadtbibliothek zu einem Gespräch über das Buch. 

Für eine starke Zivilgesellschaft.

Am vergangenen Freitag traf sich die bundesweite Rechtsextremismuskommission von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Magdeburg. Der Grund: der Generalangriff der AfD auf alle zivilgesellschaftlichen Vereine und Institutionen, die sich für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen.

Es geht um Handlungsempfehlungen, wie man Angriffen der rechten umgehen sollte uns um Solidarität mid den Akteuren selbst.

Die Mitglieder stammen aus dem Bundestag, der Ladtagsfraktionen, der Europafraktion sowie weiteren Mitgliedern aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Kommission trifft sich 2-3 mal im Jahr an verschiedenen Orten in Deutschland.

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