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    Buch: Der Fall Otto

    Erzähltes & Ungesagtes Meiner Großerltern Wally und Otto Nagel

    Rezension Ronja von Rönne Ende in Sicht

    Wie ist es, wenn man des Lebens müde ist? Keine Freude empfindet? Die Tage vergehen ohne, dass man sich wirklich über etwas gefreut hat. Hella, 69, und Juli, 15, kennen diese Gedanken und Gefühle.

    Die Autorin Ronja von Rönne erzählt in ihrem Buch „Ende in Sicht“ die Geschichte dieser zwei lebensmüden Menschen. Hella hat ihr Leben satt, will einfach nur sterben. Ihr Ziel ein Krankenhaus in der Schweiz. Mit ihrem alten Passat ist Hella auf der Autobahn unterwegs. Hier treffen sich zwei Seelenverwandte. Juli wählt für ihre Entscheidung eine Autobahnbrücke und landet auf dem Auto von Hella. Der Beginn einer Schicksalsgemeinschaft. Die Autorin lässt ihre Leser teilhaben an der wahnwitzigen Reise der beiden. Alles passiert zufällig und dennoch sind Hella und Juli füreinander bestimmt. Jede von ihnen denkt auf ihre Weise über das bisherige Leben nach. Ronja von Rönne wählt eine offene und ehrliche Sprache. Keinesfalls übertrieben, zuweilen kritisch und radikal.
    Erst in der Danksagung gibt die Autorin einen persönlichen Bezug zur Geschichte preis. Ein Buch, dass nicht wegen, sondern trotz der Krankheit Depression entstanden ist, wie sie schreibt. Ronja von Rönne gebührt Respekt für diese Ehrlichkeit. Absolut lesenswert!

    „Ende in Sicht“ erschien Anfang 2022 bei dtv. Das Buch erzählt „von all den guten Gründen zu sterben, und von all den viel besseren, am Leben zu bleiben.“, wie es auf dem Cover steht.
    Ronja von Rönne, geboren 1992, ist Schriftstellerin, Journalistin und Moderatorin. Seit 2017 moderiert sie auf ›Arte‹ die Sendung ›Streetphilosophy‹ und schreibt für die ›DIE ZEIT‹ und ›ZEIT ONLINE‹.

    Salka-Valka Schallenberg

    Rezension Ronja von Rönne Ende in Sicht

    Rezension Ronja von Rönne Ende in Sicht

    Wie ist es, wenn man des Lebens müde ist? Keine Freude empfindet? Die Tage vergehen ohne, dass man sich wirklich über etwas gefreut hat. Hella, 69, und Juli, 15, kennen diese Gedanken und Gefühle.

    Die Autorin Ronja von Rönne erzählt in ihrem Buch „Ende in Sicht“ die Geschichte dieser zwei lebensmüden Menschen. Hella hat ihr Leben satt, will einfach nur sterben. Ihr Ziel ein Krankenhaus in der Schweiz. Mit ihrem alten Passat ist Hella auf der Autobahn unterwegs. Hier treffen sich zwei Seelenverwandte. Juli wählt für ihre Entscheidung eine Autobahnbrücke und landet auf dem Auto von Hella. Der Beginn einer Schicksalsgemeinschaft. Die Autorin lässt ihre Leser teilhaben an der wahnwitzigen Reise der beiden. Alles passiert zufällig und dennoch sind Hella und Juli füreinander bestimmt. Jede von ihnen denkt auf ihre Weise über das bisherige Leben nach. Ronja von Rönne wählt eine offene und ehrliche Sprache. Keinesfalls übertrieben, zuweilen kritisch und radikal.
    Erst in der Danksagung gibt die Autorin einen persönlichen Bezug zur Geschichte preis. Ein Buch, dass nicht wegen, sondern trotz der Krankheit Depression entstanden ist, wie sie schreibt. Ronja von Rönne gebührt Respekt für diese Ehrlichkeit. Absolut lesenswert!

    „Ende in Sicht“ erschien Anfang 2022 bei dtv. Das Buch erzählt „von all den guten Gründen zu sterben, und von all den viel besseren, am Leben zu bleiben.“, wie es auf dem Cover steht.
    Ronja von Rönne, geboren 1992, ist Schriftstellerin, Journalistin und Moderatorin. Seit 2017 moderiert sie auf ›Arte‹ die Sendung ›Streetphilosophy‹ und schreibt für die ›DIE ZEIT‹ und ›ZEIT ONLINE‹.

    Salka-Valka Schallenberg