Naturparadies: Der Geiseltalsee ist „Lebendiger See des Jahres 2023"

Der Global Nature Fund und das Netzwerk Lebendige Seen Deutschland haben den Geiseltalsee in Sachsen-Anhalt zum „Lebendigen See des Jahres 2023“ ernannt.
Der See entstand in einem ehemaligen Braunkohleabbaugebiet. Innerhalb von nur 30 Jahren hat sich dieser von einer Grube inmitten einer kahlen Bergbaulandschaft zu einem natürlichen Kleinod mit einer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt entwickelt.
Die Auszeichnung „Lebendiger See des Jahres 2023“ wurde anlässlich des Weltwassertages am 22. März verliehen.

Der See sei ein besonderes Beispiel für eine weitgehend gelungene Wiederherstellung von Lebensräumen nach der intensiven Nutzung durch den Menschen, sagte Thomas Schaefer vom Global Nature Fund (GNF). Die Auszeichnung solle dazu beitragen, das Bewusstsein für die Bedeutung von Seen und Feuchtgebieten als Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten zu stärken, hieß es.
Der Geiseltalsee ist nicht nur ein beliebtes Freizeitziel, sondern auch ein wahres Naturparadies. Der Schutz des jungen Ökosystems erfordert aber eine enge Zusammenarbeit aller Akteure am See. Die zunehmende touristische Nutzung bringt Probleme mit sich. Wie zum Beispiel die Störung der international bedeutsamen Rast- und Brutplätze am See. Mit dem Engagement aller Beteiligten kann der Geiseltalsee auch in Zukunft ein Ort der Erholung und der einzigartigen Natur bleiben.
Der Geiseltalsee ist der größte künstliche See Deutschlands. Er hat eine Fläche von 1840 Hektar, ist bis zu 76 Meter tief und besitzt ein Wasservolumen von 423 Millionen Kubikmetern. Zusammen mit anderen Seen bildet er den Geiseltaler Seenkomplex. Die Flutung des Tagebaurestlochs begann im Jahr 2003 und wurde 2011 abgeschlossen.
Weitere Informationen zum See gibt es unter:
www.geiseltalsee.de

Naturparadies: Der Geiseltalsee ist „Lebendiger See des Jahres 2023

Naturparadies: Der Geiseltalsee ist „Lebendiger See des Jahres 2023"

Der Global Nature Fund und das Netzwerk Lebendige Seen Deutschland haben den Geiseltalsee in Sachsen-Anhalt zum „Lebendigen See des Jahres 2023“ ernannt.
Der See entstand in einem ehemaligen Braunkohleabbaugebiet. Innerhalb von nur 30 Jahren hat sich dieser von einer Grube inmitten einer kahlen Bergbaulandschaft zu einem natürlichen Kleinod mit einer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt entwickelt.
Die Auszeichnung „Lebendiger See des Jahres 2023“ wurde anlässlich des Weltwassertages am 22. März verliehen.

Der See sei ein besonderes Beispiel für eine weitgehend gelungene Wiederherstellung von Lebensräumen nach der intensiven Nutzung durch den Menschen, sagte Thomas Schaefer vom Global Nature Fund (GNF). Die Auszeichnung solle dazu beitragen, das Bewusstsein für die Bedeutung von Seen und Feuchtgebieten als Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten zu stärken, hieß es.
Der Geiseltalsee ist nicht nur ein beliebtes Freizeitziel, sondern auch ein wahres Naturparadies. Der Schutz des jungen Ökosystems erfordert aber eine enge Zusammenarbeit aller Akteure am See. Die zunehmende touristische Nutzung bringt Probleme mit sich. Wie zum Beispiel die Störung der international bedeutsamen Rast- und Brutplätze am See. Mit dem Engagement aller Beteiligten kann der Geiseltalsee auch in Zukunft ein Ort der Erholung und der einzigartigen Natur bleiben.
Der Geiseltalsee ist der größte künstliche See Deutschlands. Er hat eine Fläche von 1840 Hektar, ist bis zu 76 Meter tief und besitzt ein Wasservolumen von 423 Millionen Kubikmetern. Zusammen mit anderen Seen bildet er den Geiseltaler Seenkomplex. Die Flutung des Tagebaurestlochs begann im Jahr 2003 und wurde 2011 abgeschlossen.
Weitere Informationen zum See gibt es unter:
www.geiseltalsee.de